Spannend, spannend
Meistens sind es ja die kurzen Zeitungsmeldungen, die einen wirklich spannenden Hintergrund haben. So las ich vor einigen Tagen in der Lokalpresse, dass der österreichische Schriftsteller Raoul Schrott die Ilias neu übersetzt hat und dabei über einige Ungereimtheiten gestolpert ist, die ihn zu näheren Recherchen veranlassten (die er auch in einem Buch zusammengefasst hat). Demnach sei Homer ganz und gar kein blinder griechischer Sänger gewesen, sondern "Der Dichter lebte in Kilikien, heute Türkei, als griechischer Schreiber der assyrischen Machthaber. Beider Konflikte verwob Homer in sein Werk, ebenso wie das Gilgamesch-Epos und das Alte Testament. Die größte Überraschung: Vorbild für Troia war Karatepe, eine Hauptstadt Kilikiens."
Zuerst dachte ich, na, nomen est wohl omen, Herr Schrott, las aber dann in der FAZ nach. Wenn Herr Schrott Recht hat, kann das ja noch mal richtig spannend werden (falls Sie noch einen Spaten brauchen, Herr Schrott, ich komme gern mit und bin beim Buddeln behilflich!). Falls er nicht Recht oder sich vielleicht einen kleinen Spaß erlaubt hat, ist immerhin etwas muntere Bewegung ins staubige Geschäft gekommen. Auch in diesem Fall gönne ich ihm einen guten Verkauf seiner Bücher.
Zuerst dachte ich, na, nomen est wohl omen, Herr Schrott, las aber dann in der FAZ nach. Wenn Herr Schrott Recht hat, kann das ja noch mal richtig spannend werden (falls Sie noch einen Spaten brauchen, Herr Schrott, ich komme gern mit und bin beim Buddeln behilflich!). Falls er nicht Recht oder sich vielleicht einen kleinen Spaß erlaubt hat, ist immerhin etwas muntere Bewegung ins staubige Geschäft gekommen. Auch in diesem Fall gönne ich ihm einen guten Verkauf seiner Bücher.
punctum - 10. Jan, 13:49
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